Problemlos sind wir am Morgen mit dem Taksi, wie die Malayen sagen, zum Flughafen gefahren (60 MR). Der Flieger nach Koh Samui flog pünktlich und war überraschend leer.
Der Flughafen hier ist unter mit Palmenblättern bedeckten Hütten untergebracht und sehr klein. Die Immigration hat wegen der wenigen Passagiere schnell geklappt, obwohl nur zwei Schalter besetzt waren. Mit einem Minibus-Shuttle wurden wir zu unserem Hotel gebracht (150 TB = ca. 3,70€ p. P.).
Die Anlage des Hacienda Beach macht einen guten ersten Eindruck. Bei unsere Ankunft wurden wir mit einem kleinen Glas Mango-Saft begrüßt. Auf der überdachten Terrasse direkt am Strand schlürften wir im Anschluss unseren ersten Mojito in Thailand. Sehr schön.
Leider gab es ein Problem: Wir konnten unseren Bungalow noch nicht beziehen. Nicht, weil der Raum noch nicht gesäubert wurde, sondern weil er noch von Gästen belegt war, die morgens verschwunden waren ohne auszuchecken. Der Cocktail ging also aufs Haus, wir genossen den wunderbaren Blick aufs Meer und die kühlende Ventilator-Luft im Rücken. Und hofften, dass sich das Problem bald lösen würde... Des Chef der Anlage war derweil sehr bemüht und ordentlich am schwitzen, um das Problem zu lösen. Und tatsächlich, die verschwundenen Gäste tauchten wieder auf (im Glauben erst morgen auschecken zu müssen), unser Bungalow wurde endlich gesäubert und wir konnten ihn beziehen. Ende gut, alles gut. Glück gehabt!
Inzwischen war es leider schon recht spät geworden, sodass wir uns kurz ausruhten, um dann etwas essen zu gehen. Gut 100 Meter entfernt lag am Strand ein Thai-Restaurant. Stühle und Tische standen hier teilweise am Strand und wirkten daher besonders einladend auf uns. Wir bestellten uns ein mildes Thai Curry mit Reis und ein Menü mit Fisch und Hähnchen. Dazu Bananen- und Cocos-Shakes. Das Essen war gut aber für uns etwas scharf, obwohl es in der Karte als mild deklariert war. Für mich hörte der Spaß in dem Moment auf, als ich versehentlich auf eine Peperoni oder Chili biss. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es hier schon früh dunkel wird und wir als einzige Lichtquellen nur Öllampen und Strandfackeln hatten. Das war zwar sehr romantisch, aber in diesem Fall auch unglücklich. Naja, mein Cocos-Shake und der süße Nachtisch schafften es meinen Mund wieder zu beruhigen.
Schon während des Essens gab es einen kleinen Sprühregen (angenehm bei den Temperaturen). Dieser wurde aber stärker, sodass wir unter den überdachten Teil des Restaurants flüchteten. Nach dem Bezahlen (525 TB = ca. 13 €), nutzten wir eine kurze Schwäche des Regens, um zu unserem Bungalow zurückzulaufen. Dass diese Entscheidung die richtige war, zeigte sich in dem Moment als der Regen immer stärker wurde und sich Gewitter darunter mischte. Gut, dass wir trocken in unserem Bungalow angekommen waren.
Willkommen in Thailand!
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