Samstag, 19. Juli 2014

Tag 12: Koh Samui - Koh Tao

Nach einem weiteren leckerem Frühstück, sind wir um 11:45 Uhr mit dem Taxi zum Bootsanleger gefahren (250 THB ). Hier war schon viel los, sodass wir zunächst im Schatten warteten bis das Bording los ging. Mit dem Katamaran ging es zunächst nach Koch Phangan, wo ein Teil der Passagiere rausgelassen und ein weiterer Teil an Bord ging. Die Fahrt war ganz angenehm.

Vom Bootsanleger in Koh Tao wurden wir mit einem Shuttel Service abgeholt. Weniger konfortabel als noch auf Koh Samui. Das klimatisierte Großraumtaxi wurde hier gegen die Ladefläche eines Pick Ups  ausgetauscht. Anstatt auf vorsichtige Weise uns nun zu unserer Unterkunft, dem Sairee Cottage,  zu kutschieren lernten wir in den folgenden Minuten den thailändischen Verkehr aus einer anderen Perspektive kennen. Auch wenn ich meine Kamera während der gesamten Fahrt in der Hand hielt, traute ich mich bei dieser rasanten Fahrweise doch nicht nur ein einziges Foto zu schießen. Aber auch gilt, Ende gut alles gut. Inzwischen haben wir unser Zimmer mit Poolblick bezogen.

Nachdem wir am späten Nachmittag in der Stadt bzw. dem Ort von Sairee Strand etwas gegessen haben, sind wir einige Bahnen in dem recht großem Pool geschwommen, das war ganz nett. Das Poolwasser schmeckt aber wie das Salzwasser auf Koh Samui ähnlich ekelig.

Am Abend machten wir noch einen Spaziergang. Wenn es dunkel wird (und es wird hier früh dunkel) ist meist noch viel los. Wir schlemmten einen Bananen Pfannkuchen und blieben schließlich an einem Strandabschnitt mit Bar hängen, an dem Feuer Künstler mit Stäben und Kugeln abenteuerlich ihr können zeigten. Vor der Kulisse am Meer war das wirklich sehr schön.

PS. Hoffentlich schaffe ich es morgen endlich Fotos hochladen.

Freitag, 18. Juli 2014

Tag 11: Koh Samui

Die Insel im Golf von Thailand gefällt uns sehr gut. Der Stand von Mea Name ist nicht zu voll und mit unserer Unterkunft sind wir auch zufrieden. Heute haben wir in einem kleinen Café gefrühstückt. Das About Café ist voll gestopft mit Bildern und Krimskrams aller Art, bietet aber ein solides Frühstück und leckere Smoothies.

Nach dieser Stärkung haben wir uns zunächst um unsere weitere Reiseplanung gekümmert:
Morgen Vormittag geht es um 12:30 Uhr mit der Fähre nach Koh Tao. Auf der Schildkröteninsel bleiben wir bis zum 24. Juli (5 Nächte). Wir haben eine Unterkunft am westlichen Strand der Insel, dem Sairee Beach, gebucht: dem Sairee Cottage. Die thailändischen Inseln sind leider etwas teurer als die letzten Städte, was vermutlich an de vielen Touristen liegt.
Am 24. Juli kommen wir zurück nach Koh Samui, wo wir weiter drei Nächte bleiben (die Unterkunft haben wir noch nicht gebucht), bevor wir am 27. Juli mit Bangkok Airways weiter nach Chian Mai fliegen (Flug von 10:00 bis 11:50 Uhr). Am 31. Juli geht es dann von Chian Mai ebenfalls mit Bangkok Airways weiter nach Bangkok  (Flug um 14:00).

Den weiteren Tag haben wir am Strand verbracht. Unser Resort hat Liegen und Sonnenschirme für die Gäste aufgestellt, sodass es sich ganz gut aushalten lässt. Wir blicken von unseren Liegen übrigens direkt auf die Nachbainsel Koch Phangan. Heute ankerten zudem einige Seegelschiffe vorm Strand. Das Wasser ist weiterhin zwar pullerwarm, betet aber trotzdem eine kleine Abkühlung von der sonstigen Wärme. Mit Schwimmen und lesen wird es also bisher nicht allzu langweilig.
Am Abend aßen wir wieder in dem Strandrestaurant von ersten Abend. Wir saßen wieder direkt am Strand. Weil es hier früh dunkel ist (ab 19:00 Uhr) wurden wieder Fackeln und Öllapen entzündet, was mit dem Sand unter den Füßen einfach unglaublich schön ist. Auch das Essen war diesmal angenehmer, weil wir gezielt milde und wenig  scharf gewürzte Gerichte auswählte. Nach dem Essen machten wir noch einen kleinen Spaziergang am Strand, wo wir in einer Reggae Bar hingenblieben und einen weiteren Cocktail tranken. Die Preise sind hier, wie schon beschrieben etwas höher, aber immer noch günstiger als in der Heimat. In dem Strandrestaurant haben wir z. B. 656 THB (= ca. 16  €) für zwei inklusive Cocktails bezahlt.

Übrigens an diesem Abend hat es bisher nicht geregnet. Ein sehr schöner erster Abschluss unseres ersten Stopps auf Koh Samui bevor es morgen weiter nach Koh Tao geht. Wir sind gespannt.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Tag 10: Koh Samui

Die erste Nacht in unserem Bungalow war, bis auf den Regen und die etwas laute Klimaanlage, ruhig. Wir haben sehr gut geschlafen und wurden morgens von einem Hahn geweckt.

Björn ist leider etwas von Mückenstichen geplagt, die bei mir bisher ausgeblieben sind.

Als Frühstück nahmen wir im anliegenden Restaurant unserer Anlage auf der Terrasse am Meer ein kontinentales  Frühstück mit frischem Mango- bzw. Orangensaft, Ei, Bacon, Obst und einem Hörnchen ein. Sehr lecker und preislich okay (250 TB = ca. 6 € p. P.).

Nach dem Frühstück ging's ab ans Meer :-) Wir hatten die Liegen unter dem gelben Schirm in der ersten Reihe. Und obwohl ich mich mit LSF 50 eingeschmiert habe sind meine Beine und Oberschenkel leicht gerötet. Das Wasser ist pullerwarm, aber mit ein bisschen Wind können die heißen Körper doch etwas abkühlen. 

Auf der überdachten Terrasse schlürften wir einen Mango Smoothie. Eigentlich bin ich ja nicht so ein riesen Mango Freund, aber hier schmecken einfach alle Früchte super. Björn mag hier sogar Ananas. 


Am Abend gings auf einen Nachtmarkt, bis der Regen kam.


Tag 9: Kuala Lumpur - Koh Samui

Problemlos sind wir am Morgen mit dem Taksi, wie die Malayen sagen, zum Flughafen gefahren (60 MR). Der Flieger nach Koh Samui flog pünktlich und war überraschend leer.

Der Flughafen hier ist unter mit Palmenblättern bedeckten Hütten untergebracht und sehr klein. Die Immigration hat wegen der wenigen Passagiere schnell geklappt, obwohl nur zwei Schalter besetzt waren. Mit einem Minibus-Shuttle wurden wir zu unserem Hotel gebracht (150 TB = ca. 3,70€ p. P.).

Die Anlage des Hacienda Beach macht einen guten ersten Eindruck. Bei unsere Ankunft wurden wir mit einem kleinen Glas Mango-Saft begrüßt. Auf der überdachten Terrasse direkt am Strand schlürften wir im Anschluss unseren ersten Mojito in Thailand. Sehr schön.
Leider gab es ein Problem: Wir konnten unseren Bungalow noch nicht beziehen. Nicht, weil der Raum noch nicht gesäubert wurde, sondern weil er noch von Gästen belegt war, die morgens verschwunden waren ohne auszuchecken. Der Cocktail ging also aufs Haus, wir genossen den wunderbaren Blick aufs Meer und die kühlende Ventilator-Luft im Rücken. Und hofften, dass sich das Problem bald lösen würde... Des Chef der Anlage war derweil sehr bemüht und ordentlich am schwitzen, um das Problem zu lösen. Und tatsächlich, die verschwundenen Gäste tauchten wieder auf (im Glauben erst morgen auschecken zu müssen), unser Bungalow wurde endlich gesäubert und wir konnten ihn beziehen. Ende gut, alles gut. Glück gehabt!

Inzwischen war es leider schon recht spät geworden, sodass wir uns kurz ausruhten, um dann etwas essen zu gehen. Gut 100 Meter entfernt lag am Strand ein Thai-Restaurant. Stühle und Tische standen hier teilweise am Strand und wirkten daher besonders einladend auf uns. Wir bestellten uns ein mildes Thai Curry mit Reis und ein Menü mit Fisch und Hähnchen. Dazu Bananen- und Cocos-Shakes. Das Essen war gut aber für uns etwas scharf, obwohl es in der Karte als mild deklariert war. Für mich hörte der Spaß in dem Moment auf, als ich versehentlich auf eine Peperoni oder Chili biss. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es hier schon früh dunkel wird und wir als einzige Lichtquellen nur Öllampen und Strandfackeln hatten. Das war zwar sehr romantisch, aber in diesem Fall auch unglücklich. Naja, mein Cocos-Shake und der süße Nachtisch schafften es meinen Mund wieder zu beruhigen.

Schon während des Essens gab es einen kleinen Sprühregen (angenehm bei den Temperaturen). Dieser wurde aber stärker, sodass wir unter den überdachten Teil des Restaurants flüchteten. Nach dem Bezahlen (525 TB = ca. 13 €), nutzten wir eine kurze Schwäche des Regens, um zu unserem Bungalow zurückzulaufen. Dass diese Entscheidung die richtige war, zeigte sich in dem Moment als der Regen immer stärker wurde und sich Gewitter darunter mischte. Gut, dass wir trocken in unserem Bungalow angekommen waren.

Willkommen in Thailand!

Dienstag, 15. Juli 2014

Tag 8: Kuala Lumpur

Auch wenn die Betten leicht unbequem sind, konnten uns die unangenehm piksenden Federn doch nicht daran hindern auszuschlafen. Nach dem Frühstück, das hier übrigens sehr einfach ist (Tee, Pulverkaffee, Milch, Schokoflakes, Toast und Konfitüre), sind wir in Richtung Petronas Twin Towers aufgebrochen. Eigentlich hatten wir vor uns ein Ticket für den Hop-On-Hop-Of-Bus zu kaufen, da die Ausschilderung auf den Straßen (genauso wie der Verkehr selber) aber sehr unstrukuriert und chaotisch ist, haben wir die Haltestelle nicht gefunden. Auch zu Fuß konnten wir das achthöchste Gebäude der Welt aber gut erreichen.

In dem Gebäude ist ein Einkaufszentrum integriert. Shopping Malls gibt es in KL sehr viele. Die Mall der Twin Towers heißt Souria KLCC. Angenehm klimatisiert findet man auf sechs Etagen alles was das Herz begehrt. Prada, Addidas, Buchläden, Kino und natürlich jede Menge zu Essen und zu Trinken. Dass Europa bei den Malayen im Trend liegt, erkennt man wieder daran dass Spezialitäten wie ein Wiener Melange in einem Wiener Café oder Belgische Waffeln angeboten werden. Wir entschieden uns für asiatische Nudeln und Reisgerichte, für die wir übrigens auch in einer Mall inklusive Getränke nur gut 20 MR (= ca. 5 €) bezahlten. Zu zweit! Im Vergleich sind z. B. die Preise für Bücher den deutschen angepasst. Ein Reiseführer kostet gut 100 MR. Sehr interessant, wie ich finde.

Gestärkt und abgekühlt schlenderten wir durch den angrenzenden Park. Wir kühlten unsere heißen  Füße in einer integrierten Wasserspielanlage und relaxten im Schatten von riesigen Bäumen. Insgesamt eine nette Anlage.

Mit dem kostenlosen Shuttelbus wollten wir anschließend zum Rainforest Park fahren. Aber auch hier kam uns die chaotische Verkehrs-Planung bzw. -Führung in die Quere. Leider fehlten die Anzeigen oder Durchsagen im Bus, sodass wir zu weit fuhren. Kein Problem, denn die Monorail-Bahn wollten wir sowieso nochmal ausprobieren. Die erste Bahn war aber so voll, dass wir nicht mehr rein kamen. Die zweite war unwesentlich leerer, aber mit etwas Glück fanden wir noch eine kleine Lücke. Als wir ankamen suchten wir einige Zeit den Eingang des Rainforest Parks, fragten uns durch, um dann festzustellen, dass der Park geschlossen war. Das war jetzt blöd, aber nicht zu ändern. Nach den Gründen traut man sich schon gar nicht mehr zu fragen, weil die Antwort sowieso ausbleibt.

Mit einem weiteren kostenlosen Shuttle Service fuhren wir stattdessen zum KL Tower. Schon von der umliegenden Terrasse hatten wir einen schönen Blick auf die Stadt, der Tower liegt nämlich auf einem Hügel. Auch freie Affen konnten wir von hier auf den Bäumen beobachten, was ein merkürdiges Gefühl war. Um die Terrasse herum lag auch eine Ausstellung, die die ursprünglichen Hütten der Malayen (in Vergrößerung) darstellten, was ebenfalls interessant war.

Zu Fuß machten wir uns bei anbrechender Dunkelheit wieder auf den Rückweg. In einem weiteren Center aßen wir noch etwas im Food Court und kauften noch Snacks und Getränke für den Flug morgen ein. Die Einkaufszentren sind wirklich ein absoluter Gegensatz zum Leben "auf der Straße".

Insgesamt hatten wir auch in Kuala Lumpur eine schöne Zeit, trotzdem freuen wir uns schon auf unsere thailändische Insel. Morgen um 13:40 Uhr geht unser Flug nach Ko Samui.





Montag, 14. Juli 2014

Tag 7: Kuala Lumpur

Die letzte Nacht war wieder kurz, aber umso lohnenswerter.
Yeahhhea - yupiyupidooo - Wir sind Fußballweltmeister 2014!!!!!
Wer hätte das gedacht? (Ich nicht :-) )

Wie geplant haben wir in der deutschen Black Forrest Bar das Spiel verfolgt. Als wir dort um 02:30 Uhr ankamen, waren wir über unsere Reservierung wirklich froh. Das Lokal war schon gut gefüllt. Teils mit malayischen Deutschland-Fans, teils mit deutschen Deutschland-Fans. Draußen und drinnen waren Fernsehgeräte aufgestellt, auf denen das Spiel mit britischen Komentatoren übertragen wurde. In der deutschen Bar arbeitet tatsächlich gar kein Deutscher. Die Service-Kräfte waren Malayen und sehr aufgeregt, die vielen Besucher zu bedienen.

Das Bier wurde gezapft und wie in Deutschland gab es neben Bier in Gläsern natürlich auch ganze Zapfsäulen zu bestellen. Gezapft wurden aber eher internationale und nationale Biersorten wie Heineken und diebeliebteste Biermarke Asiens: Tiger-Bier aus Singapur. Wem es nach einem Weizen durstete, der konnte sich aber auch ein Paulaner bestellen. Als Snacks wurden Erdnüsse und kleine Schälchen Currywurst-Pommes kostenlos bereitgestellt. Und für jedes deutsche Tor gab es einen Obstler (da war das Halbfinale bestimmt lustig...). Gut, darauf mussten wir lange und angespannt warten. Insgesamt waren aber wirklich nette Ideen für die deutschen Fans dabei.

Und es hat geklappt, unglaublich!! Die Anspannung und die Wärme in der Bar waren übrigens ebenfalls unglaublich. Man glüht und schwitzt einfach so vor sich hin. Nach dem Spiel kam übrigens eine weitere Aufgabe auf die Angestellten zu. Während die malayischen Deutschland-Fans schnell aufbrachen, drehten die deutschen Fans mit Humba-Gesängen richtig auf. Das Personal räumte schon zusammen und stellte die Stühle auf die Tische. Die deutschen Fans sprangen, tanzten und gröhlten weiter. Ja, man kann sagen, an dieser Stelle schienen die fleißigen Malayen etwas ratlos.

Um zehn Uhr, nach gut zwei Stunden Schlaf, nahmen wir ein Frühstück des Gästehauses ein und dösten noch weiter.

Mit dem Bus machten wir uns schließlich nach Chinatown auf. Dieser verkehrt hier auf einigen Strecken kostenlos. Hier gibt es Straßen mit zahlreichen Händlern und einfachen Food Courts. In den Food Courts nimmt man an einfachen Plastiktischen Platz und bestellt sich bei einem der umliegenden Imbisse Essen und Trinken. Die Preise sind meist gering, weil dort auch viele Einheimische essen. Wir bestellten uns zum Mittag eine große Portion Nudeln mit knochenfreiem Hähnchenfleisch für 6,50 M R (= ca. 1,70 €) und Eistee für 3,50 MR (= ca. 0,70€), also alles wirklich sehr günstig und lecker. Bisher haben wir noch keine Probleme mit dem Magen bekommen. Nur das scharfe Würzen ist manchmal unangenehm.

Danach besuchten wir einen Markt, der verschiedene handwerkliche Produkte und Essen anbot. Durch die Klimaanlage in dem überdachten Central Markt gönnten wir uns zudem eine (willkommene!) Abkühlung. Wir schlenderten weiter und besuchten die ebenfalls gut klimatisierte City Gallery (ein Museum über Kuala Lumpur). Der Eintritt in eine nahe gelegene Moschee wurde mir verwehrt, da ich kein Kopftuch hatte.

Dafür besuchten wir später aber einen hinduistischen Tempel. In hinduistischen Tempeln sind Schuhe allgemein nicht erlaubt. Diese wurden von einem Herren vor dem Tempel für die Zeit unseres Besuches eingelagert. Durch Zufall fand im Tempel gerade eine Taufe statt. Nach der Taufe wurden wir überraschend zu einem Essen eingeladen. Die Eltern des getauften Kindes hatten große Töpfe mit Reis und gekochten Erdnüssen mitgebracht, das an die Tempelbesucher verteilt wurde. Der Reis (ein süßlicher und ein herzhafter) und die Erdnüsse wurden auf Papier gelöffelt und den Besuchern überreicht. Dann konnte das Geschaufel auch schon losgehen - mit der rechten Hand, versteht sich (mit der linken wird der Po abgeputzt). Für uns war das gar nicht so einfach, aber der Geschmack hat diese kleinen Schwierigkeiten wieder wettgemacht. Richtig lecker!!! Leider waren wir von der Einladung so überrascht, das ich kein Foto von dem Papier-Menü machen konnte.





Sonntag, 13. Juli 2014

Tag 6: Melaka - Kuala Lumpur

Nach einer angenehmen Busfahrt sind wir gut in unserer Unterkunft in der Hauptstadt Malaysias, Kuala Lumpur, angekommen. Ausgangspunkt der Fahrt war diesmal nicht die Fernbusstation für internationale und nationale Busse - Melaka Sentral - sondern ein großes Hotel in der Nähe unserer Unterkunft. Entgegen der angegebenden Abfahrtzeit wurden wir schon um 12:30 Uhr anstatt 13:30 Uhr in der Lobby abgeholt. Den Grund konnte uns der Fahrer nicht sagen, da unsere Namen aber auf seiner Liste standen, waren wir einfach optimistisch im richtigen Bus zu sitzen. Der Bus war wieder angenehm geräumig mit insgesamt drei breiten Sitzen pro Reihe. Im Gegensatz zur Fahrt von Singapur war der Fahrstil deutlich gemäßigter, sodass das Kopfnicken während der Fahrt ausblieb.

Der Bus brauchte gute zwei Stunden bis Kuala Lumpur. Neben uns waren noch zwei weitere Personen in Melaka zugestiegen. Während der Fahrt über die Autobahn sammelte der Bus auf dem Seitenstreifen vier weitere Personen ein, warum war uns weder klar, noch wurde es uns groß erklärt. Insgesamt war der Busfahrer nicht sehr gesprächig. So wurden wir in KL auch nur mit einem Wink geboten auszusteigen. Da waren wir also, in der 1,6-Millionen-Metropole.

Unser Gästehaus erreichten wir trotz Rollkoffer gut, wobei die Bürgersteig-Beschaffenheiten hier viel schlechter als in Deutschland sind. Personen mit Handycap oder Rollator würden es hier sehr schwer haben.

Unsere Unterkunft ist das Orange Peakoe Guesthouse. Es liegt in einer Seitenstraße im ersten und zweiten Stockwerk. Unser Zimmer ist geräumiger als die ersten Hotels und sauber. Besonders an diesem Gästehaus ist wohl die Fußbekleidung, nämlich keine. Schuhe müssen draußen bleiben, d. h. in dafür vorgesehende Regale gestellt werden.

Gegessen haben wir eben in einem Eckimbiss. Ein philippinisch-malayisches Reismenü mit Rindfleisch. Hier gibt es jede Menge Lokale, darunter auch das Black Forest (dt. = Schwarzwald), ein deutsches Restaurant. Hier haben wir gleich einen Tisch für das WM-Finale heute Nacht um 03:00 Uhr bestellt. Wir wollen versuchen gleich vorzuschlafen.

Ansonsten geht es uns gut und wir schwitzen und glühen weiter vor uns hin.